Die weltweite Nachfrage nach Ionenaustauscherharzen verteilt sich auf ein breites Spektrum von Endverbraucherindustrien, angeführt von der Pharmazie, der industriellen Wasseraufbereitung und der kommunalen Wasseraufbereitung, gefolgt vom Bergbau, der Elektro- und Elektronikindustrie, der Stromerzeugung, der Kernenergie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, der chemischen Produktion sowie Forschung und Entwicklung.
Die Gemeinsamkeit besteht darin, dass all diese Industrien entweder Wasser definierter Reinheit benötigen oder bestimmte gelöste Spezies zurückgewinnen beziehungsweise entfernen müssen. Beim Reinstwasser für Mikrochips ist die Abwesenheit ionischer Rückstände entscheidend, im Bergbau die selektive Anreicherung von Wertmetallen, in der Pharmazie die reproduzierbare, validierungsgestützte Reinigung.
Da die zugrunde liegende Chemie dieselbe ist, lässt sich ein für eine Industrie ausgewähltes Harz häufig direkt auf eine andere übertragen. Was sich ändert, sind Spezifikation, Zertifizierung und Typ.